Banane Sustainability

NACHHALTIGKEIT

Kein Trend, sondern Unternehmenskultur: Nachhaltigkeit bei AGRANA Fruit.

Nachhaltigkeit

Kein Trend, sondern Unternehmenskultur: Nachhaltigkeit bei AGRANA Fruit

Nachhaltigkeit ist bei AGRANA kein Trend. Es ist Bestandteil unserer Unternehmenskultur. Unter Nachhaltigkeit verstehen wir dabei ein ausgeglichenes Zusammenspiel von ökonomischer, ökologischer und sozialer Verantwortung. Unser ganzheitlicher Zugang - „from field to cup“ – wirkt sich auf alle Kernbereiche aus und wird dabei von den folgenden drei Prinzipien geleitet:

  • Wir verwenden nahezu 100% der Rohmaterialien und setzen emissionsarme Technologien ein.
  • Wir respektieren unsere Stakeholder und Gemeinschaften, im denen wir tätig sind.
  • Wir streben Langzeit-Partnerschaften mit Lieferanten und Kunden an.

Um unseren Trendblog-LeserInnen einen besseren Einblick in unsere Nachhaltigkeitsaktivitäten zu geben, haben wir Details zu unseren einzelnen Initiativen in den verschiedenen Bereichen zusammengefasst - folgen Sie uns nun auf dem Nachhaltigkeitspfad „from field to cup“.

Nachhaltigkeit beginnt auf dem Feld...

Im Normalfall beginnt der Nachhaltigkeitspfad unserer Produkte auf dem Feld. Das macht die Sicherstellung von nachhaltigen Anbaumethoden, fairen Arbeitsbedingungen und ressourcenschonender Produktion über die gesamte Produktwertschöpfungskette auch so herausfordernd. 

Marokko, Mexiko & Fidschi

Bei AGRANA Fruit haben wir ab 2011 begonnen Vertragsanbauer, d.h. landwirtschaftliche Betriebe die ihre frischen Früchte direkt an unsere Werke zur Erstverarbeitung liefern, wie z.B. in Marokko und Mexiko bei der Einführung „guter landwirtschaftlicher Praxis“  zu unterstützen.

Konkret heißt das in Mexiko, dass unser Team an Agrarökonomen Erdbeer- und Brombeerlieferanten gemeinsam mit anderen wissensvermittelnden Partner (im Rahmen eines von der Austrian Development Agency (ADA) geförderten Projektes) bei der Zertifizierung nach dem internationalen Standard der RainforestAlliance unterstützt. 

Im Rahmen der Vorbereitung der Zertifizierung wurden ca. 1.100 Mitarbeiter der teilnehmenden Agrarbetriebe in folgenden Bereichen geschult:

  • Nachhaltige landwirtschaftliche Praktiken (d.h. Düngung, Pestizideinsatz, Bewässerung, Biodiversität, Wasser- und Abfallmanagement in den Betrieben) gemeinsam mit dem Agrarinstitut der Universität von Chapingo
  • Arbeitssicherheitsmaßnahmen (d.h. richtige Verwendung von Schutzkleidung/-equipment, Schulung von 56 Ersthelfern etc.) in Zusammenarbeit mit dem lokalen Roten Kreuz.

Daneben leistete AGRANA finanzielle und organisatorische Unterstützung für: 

  • die Installation 28 mobiler Sanitäranlagen (Toiletten und Duschen inkl. Abwassersysteme), um Hygiene am Feld zu gewährleisten
  • die Pflanzung von 5.000 Bäumen und Nutzpflanzen als natürlicher Schutz gegen Erosion und zur Verbesserung der Biodiversität

Weiters versucht AGRANA die Einhaltung aller gesetzlichen Anforderungen im Bereich der Arbeitsbedingungen (z.B. Zahlungen an Sozialversicherung, ins Gesundheitssystem, etc.) durch die Vertragsanbauer sicherzustellen. 

Ein weiteres, ähnlich angelegtes Projekt zur Zertifizierung von Vertragslieferanten für Bananen, Mangos und Guaven wird im Herbst 2014 auf Fidschi starten.

Aber auch im Rahmen der Rohstoffbeschaffung von Erstverarbeitern oder Händlern, d.h. dem Bezug von meist tiefgekühlten oder aseptisch verpackten Fruchtstücken, wollen wir zukünftig mehr Einfluss auf nachhaltige Agrarpraxis und faire Arbeitsbedingungen im Anbau nehmen. Einerseits durch eine Aufnahme von verschärften Umwelt- und Sozialkriterien in unsere Grundsätze für die Beschaffung agrarischer Rohstoffe und Vorprodukte, andererseits durch die Mitarbeit im Rahmen von Plattformen, wie z.B. der Sustainable Agriculture Initiative (SAI).

SAI wurde 2002 von den Lebensmittelproduzenten Danone, Nestlé und Unilever gegründet mit dem Ziel einen neuen Level an Verantwortlichkeit in der Agrarproduktion zu schaffen.  AGRANA Fruit arbeitet seit Sommer 2014 als SAI-Mitglied gemeinsam mit vielen ihrer Kunden an diesem Ziel mit.

Im Rahmen des Sustainable Berry Supply Projekts wurden über 1.000 Mitarbeiter von landwirtschaftlichen Betrieben in Mexico von Diplomlandwirten im Bereich Nachhaltige landwirtschaftliche Praktiken geschult. Arbeitssicherheitsmaßnahmen wurden gemeinsam mit lokalen Roten-Kreuz-Niederlassungen implementiert. Für die teilnehmenden Betriebe gab es zusätzliche finanzielle und planerische Unterstützung für den Einbau von 28 mobilen Sanitäranlagen, um sichere Hygienebedingungen auf den Feldern zu schaffen. Mehr als 5.000 Bäume und Nutzpflanzen wurden im Rahmen der Initiative als natürlicher Schutz gegen Erosion und die Verbesserung der Biodiversität gepflanzt.

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